Die drei Teile, die Sie an der Station bekommen
Die Ausrüstung beim Rafting ab Side besteht aus drei Teilen: Helm, Schwimmweste und Paddel. Sie gehören zum Preis, Sie müssen nichts davon mitbringen, und Sie bekommen sie nicht aus einem Haufen zugeworfen, sondern an der Station angepasst. Alle drei entsprechen internationalen Standards – das ist der Wortlaut der Tourbeschreibung, und mehr behaupten wir dazu nicht.
Was wir dagegen erklären können, ist, wofür jedes Teil da ist. Denn eine Weste, die man versteht, sitzt besser als eine, die man nur trägt.
Der Helm: gegen Felsen, Paddel und den Bootsrand
Der Helm schützt nicht in erster Linie vor dem Wasser, sondern vor dem, was im und am Wasser hart ist: Felsen an den Ufern, der Paddelgriff Ihres Nachbarn, der Bootsrand, wenn das Raft in einer Stromschnelle einen Schlag bekommt. Deshalb sitzt er gerade auf dem Kopf, nicht im Nacken, und der Kinnriemen ist geschlossen, bevor Sie ins Boot steigen.
Angepasst wird er an der Station. Wenn er beim Kopfschütteln rutscht, ist er zu weit, und Sie sagen es dort – nicht in der ersten Welle. Kinder bekommen einen Helm in ihrer Größe.
Die Schwimmweste: der Grund, warum Nichtschwimmer mitkönnen
Die Schwimmweste ist das Teil, das aus einem Sturz ins Wasser einen Badestopp macht statt eines Notfalls. Sie trägt Sie, ob Sie schwimmen können oder nicht – und genau deshalb dürfen beim Rafting ab Side auch Nichtschwimmer mit, solange ein Guide im Boot sitzt und die Weste richtig sitzt.
Richtig sitzen heißt: eng genug, dass sie beim Eintauchen nicht über den Kopf rutscht, locker genug, dass Sie paddeln können. Die Guides ziehen die Gurte an der Station fest. Was Sie tun können: die Weste während der gesamten Fahrt anbehalten, auch an den Badestopps, und nichts darunter tragen, was sich vollsaugt.
Das Paddel: Werkzeug, nicht Spielzeug
Das Paddel ist das einzige Teil Ihrer Ausrüstung, das Sie aktiv benutzen, und das einzige, mit dem Sie andere verletzen können. Der T-Griff am oberen Ende gehört in eine Hand, die andere Hand fasst den Schaft – so wird es in der Sicherheitseinweisung gezeigt, und so bleibt es in den Stromschnellen. Ein frei schwingender Griff trifft Zähne und Gesichter.
Auf dem Fluss folgt das Paddel den Kommandos des Guides: vorwärts, rückwärts, aufhören. Wenn Sie ins Wasser fallen, behalten Sie es, wenn Sie können – aber Ihre Sicherheit geht vor. Alles Weitere erklärt Ihnen der Guide an der Station, in der Sicherheitseinweisung und in der Übungsrunde.
Was Sie selbst mitbringen
Die Station stellt, was Sie zum Schutz brauchen. Was Sie zum Wohlfühlen brauchen, bringen Sie selbst mit – und die Liste ist kurz:
- Badesachen, am besten schon unter der Kleidung angezogen, damit Sie an der Station nur noch das Obere ausziehen müssen.
- Ein Handtuch und komplette trockene Wechselkleidung für die Rückfahrt – an der Station gibt es Duschen und eine Umkleide.
- Schuhe, die am Fuß halten und nass werden dürfen: Wasserschuhe, Turnschuhe oder Sandalen mit Fersenriemen. Wer ohne kommt, kann Wasserschuhe an der Station mieten oder kaufen.
- Sonnencreme. Sie sitzen Stunden auf dem Wasser, und das Wasser reflektiert.
- Kleidung, die nass werden darf. Bei den Kombitouren mit Quad oder Buggy kommt Staub dazu.
- Für Handy und Geldbeutel: nichts. Beides gehört in die sichere Aufbewahrung an der Station, nicht ins Boot.
Was nicht ins Boot darf – und warum
Flip-Flops sind auf dem Fluss nicht erlaubt. Nicht, weil jemand streng sein will, sondern weil sie in der ersten Stromschnelle vom Fuß gehen und ein nackter Fuß auf nassem Fels die kürzeste Verbindung zu einer Verletzung ist. Dasselbe gilt für alles, was lose ist: Sonnenbrillen ohne Band, Schmuck, Handys in der Hand. Eine wasserdichte Handyhülle ist ein persönlicher Gegenstand, den Sie selbst mitbringen – und ob sie ins Boot darf, entscheidet Ihr Guide.
Professionelle Fotos und Videos von der Fahrt werden an der Station angeboten und kosten extra. Das ist die verlässlichere Art, Bilder vom Fluss mitzunehmen, als das eigene Handy einem Badestopp auszusetzen.
Neoprenanzug: optional, gegen Aufpreis
Bei jeder Abfahrt, die wir verkaufen – ab Side, Belek, Antalya oder Alanya –, besteht die Ausrüstung im Preis aus denselben drei Teilen: Helm, Schwimmweste und Paddel. Ein Neoprenanzug gehört nicht dazu. Er ist optional: Sie können ihn am Tourtag an der Station gegen Aufpreis ausleihen.
Einen Preis für die Miete nennen wir nicht – lieber gar keinen als einen falschen. Wenn Sie dazu eine Frage haben, schreiben Sie uns vor der Buchung auf WhatsApp. Die Rafting-Tour ab Side kostet 18 € pro Person; die Preise der anderen Abfahrten und der Kombipakete ab Side stehen auf den jeweiligen Seiten, und bezahlt wird am Tag der Tour.