Die Regel in einem Satz
Ein Rafting-Schuh muss zwei Dinge können: am Fuß bleiben und nass werden. Alles andere ist Geschmackssache. Der Köprüçay ist zwölf Kilometer bewegtes Wasser, Sie steigen an felsigen Ufern ein und aus, und bei den Badestopps sind Sie mit den Füßen auf nassem Stein. Ein Schuh, der dabei abgeht, ist kein Schuh, sondern Treibgut.
Genau deshalb hat der Veranstalter der Rafting-Tour ab Side eine einzige harte Kleidungsregel, und sie betrifft die Füße. Über Shirts, Shorts und Sonnenbrillen redet niemand mit Ihnen. Über Flip-Flops schon.
Warum Flip-Flops auf dem Fluss verboten sind
Flip-Flops halten nur über den Zehenriemen. Beim ersten Schritt ins strömende Wasser hebt die Strömung die Sohle an, und der Schuh ist weg – flussabwärts, unerreichbar. Der Gast steht dann barfuß auf nassem, glattem Fels, und das ist der kürzeste Weg zu einer Verletzung, die den Tag beendet.
Deshalb kommt in Flip-Flops niemand ins Boot. Nicht, weil der Guide pedantisch wäre, sondern weil er der Einzige ist, der die Folgen später aus dem Wasser ziehen müsste. Wer in Flip-Flops an der Station ankommt, wird nicht nach Hause geschickt – er bekommt Wasserschuhe zum Mieten oder Kaufen angeboten, bevor es aufs Wasser geht.
Drei Optionen im Vergleich
Es gibt drei Arten von Schuhen, die die Regel erfüllen. Welche Sie wählen, hängt davon ab, was Sie ohnehin im Koffer haben.
- Wasserschuhe: die beste Wahl. Leicht, mit Halt an der Ferse, trocknen schnell und wiegen nass fast nichts. Wer regelmäßig ans Meer fährt, hat oft ein Paar dabei.
- Alte Turnschuhe: erfüllen die Regel, saugen sich aber voll und bleiben den restlichen Tag schwer und nass. Nehmen Sie ein Paar, das den Tag nicht überleben muss – und ein zweites, trockenes Paar für die Rückfahrt.
- Sandalen mit Fersenriemen: erlaubt, wenn der Riemen wirklich schließt und der Schuh beim Gehen im Wasser nicht rutscht. Die Zehen bleiben frei, was auf Fels ein Nachteil ist.
Kein passendes Paar dabei? Mieten oder kaufen an der Station
Wasserschuhe gehören nicht zum Preis der Tour – im Preis stecken Helm, Schwimmweste und Paddel, nicht Ihre Schuhe. An der Rafting-Station können Sie Wasserschuhe mieten oder kaufen. Ob Sie mieten oder kaufen, entscheiden Sie dort; den Preis für beides legt der Veranstalter vor Ort fest, und weil wir ihn nicht kontrollieren, drucken wir hier keine Zahl.
Lassen Sie sich vom Thema Schuhe also nicht von der Buchung abhalten. Die Tour kostet 18 € pro Person, Sie zahlen am Tourtag, und wenn die Schuhfrage erst an der Station geklärt wird, ist das in Ordnung. Nur ins Boot geht es ohne passende Schuhe nicht.
Kinder, Socken und Zehen
Für Kinder gilt dieselbe Regel wie für Erwachsene: Der Schuh muss am Fuß bleiben und nass werden dürfen. Kinder von 4 bis 11 Jahren zahlen 12 € und fahren dieselbe Strecke, und ein Kinderfuß rutscht auf nassem Fels genauso wie ein großer. Bringen Sie für Kinder am besten eigene Wasserschuhe oder alte Turnschuhe mit, statt sich auf die Auswahl an der Station zu verlassen.
Socken sind Geschmackssache. Dünne Synthetiksocken in Turnschuhen verhindern Blasen, saugen sich aber voll. In Wasserschuhen braucht es keine. Wer empfindliche Füße hat, kann Neoprensocken tragen – sie halten die Füße auf dem Wasser wärmer und scheuern weniger.
Nach dem Fluss: das zweite Paar
Der Fehler, der nach der Flip-Flop-Frage am häufigsten passiert: Nur ein Paar Schuhe mitzunehmen. Wer mit den Turnschuhen ins Wasser geht, hat nach der Fahrt keine trockenen Schuhe für Mittagessen und Rückfahrt. Packen Sie ein zweites Paar ein – hier dürfen es dann auch die Flip-Flops sein, die auf dem Fluss verboten waren. Für den Bus sind sie ideal.
Bei den Kombitouren mit Quad oder Buggy kommt ein Argument für geschlossene Schuhe dazu: Die Strecke durch den Wald ist staubig, und offene Sandalen füllen sich mit Dreck. Welche Pakete es gibt, steht auf der Seite Rafting-Pakete ab Side. Wer nur den Fluss möchte, ist mit der Rafting-Tour ab Side und einem Paar Wasserschuhen bestens ausgestattet.